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Christian Woehl
Hi, ich bin Christian Woehl und freue mich, dass du den Weg zu meiner Website gefunden hast. Hier findest du meine Erzählungen, Kurzgeschichten und Kolumnen. Die meisten davon handeln von Liebe, Freundschaft, Leidenschaft, Nostalgie und ganz ähnlichen Themen. Mit traurigen, sehnsüchtigen und vor allem ehrlichen Gedanken hoffe ich, dich ein wenig ins Grübeln bringen zu können. Viel Spaß beim Stöbern und Lesen!

Christian Woehl Unterschrift

Wovon sollen wir leben

Eigentlich wollte er nur noch nach Hause. Er schmiss die letzten Kabel neben den sündhaft teuren Verstärker in seinen Bus und war gerade im Begriff die Hecktüren zuzuschlagen, als er doch noch einmal das abgewetzte Case herauszog und die Fender Dreadnought in die Hand nahm.

Zeit, aufzuwachen

Es ist zu schön hier, um den negativen Dingen in meinem Leben Beachtung zu schenken. Ich schließe die Augen, atme das Meer ein und spüre das feuchte Gras unter meinen nackten Füßen. Nie hätte ich erwartet, einem Ort, an dem es mehr Schafe als Menschen zu geben scheint, so zu verfallen.

Landungsbrücken raus

Ein überfülltes Shopping-Center, beißender Chinese-Food-Geruch, draußen eine irre Hitze und wir beide laufen uns beinahe über den Haufen. Völlig ohne Vorwarnung. In der Stadt, die wir beide so lieben. Obwohl ich längst woanders lebe und auch du erst seit kurzem wieder dort wohnst. Obwohl ich nur einen Tag beruflich in der Stadt bin und du nur selten in deiner Mittagspause durch dieses ungemütliche Center spazierst…

Zwei Stunden

„Wollen wir nicht einfach hier bleiben? Ich hab grad irgendwie keine Lust, bei der Hitze noch rauszugehen“, lässt du so spontan wie möglich fallen, noch bevor ich deine Wohnung richtig betreten habe…

FUCK!

„Ey, weg da! Das ist mein Platz!“ Die ätzende Fahne aus Sprit und Fäulnis reißt mir die Augen auf und bringt sie gleichzeitig zum Tränen. Nur noch vier Zähne in der Kauleiste, alle schwarz, und der Bart so schmierig, dass ich Angst hab, er fängt gleich zu triefen an. Ich bin immer noch völlig benebelt…

Im Schatten

Fast geräuschlos glitt der letzte Nachtzug aus der Halle. Der Bahnsteig war leer, bis auf einen einzelnen Mann. Er hatte sich eine Zigarette angezündet und starrte dem Zug nach, dessen rote Schlusslichter rasch kleiner wurden. Mia blickte ihm auf die abgewetzten, braunen Stiefel…

Komm mit mir

Sie drückt die halb aufgerauchte Zigarette in den Aschenbecher und sinkt langsam in dem knarrenden Gartenstuhl zusammen. Sie blickt bloß starr über die Dächer und versucht gar nicht erst, die Tränen zurückzuhalten. Ihre Gesichtszüge regen sich nicht einen Millimeter und während irgendwo, bestimmt zwei oder drei Stadtteile weiter, ein Motor aufheult…

Du siehst verzweifelt aus

Während die letzten rötlichen Sonnenstrahlen zwischen den hohen Altbauten hindurch blitzten, genoss er es, das Fahrrad genommen zu haben. Es ist ohnehin immer wahnsinnig umständlich, mit der Bahn nach Winterhude zu gelangen aber…

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© 2019 Christian Woehl

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